Energieversorgung

Für eine gesicherte, umweltgerechte Energieversorgung

Trotz Energiestrategie 2050 steht heute keine Lösung bereit, wie der Strombedarf nach der Abschaltung der AKW sichergestellt werden kann. Heute werden 78% des Gesamtenergiebedarfes der Schweiz importiert. Fast zwei Drittel des Verbrauchs stammt aus nicht erneuerbaren Quellen. Aus wirtschaftlichen (Verminderung Auslandabhängigkeit) aber auch aus ökologischen Gründen muss die Abhängigkeit vom Erdöl in den nächsten Jahren weiter reduziert werden.

Die in der Energiestrategie postulierten Zubauten werden in verschiedenen Bereichen nicht erreicht werden können. Zudem ist unsicher, wie der fehlende Strom nach der Ausserbetriebnahme der AKW zu ersetzen ist und zudem ist frühzeitig abzuklären, ob der fehlende Strom wirklich importiert werden kann. Die Herausforderungen:

> Die Energiestrategie 2050 ist zu überprüfen, ob die darin vergebenen Ziele wirklich erreicht werden können und welche zusätzlichen Massnahmen getroffen werden müssen, um den steigenden Strombedarf bei erheblich sinkender Stromproduktion zu sichern.
> Es braucht eine weitere Liberalisierung des Strommarktes
> Wenn die Schweiz weiterhin vollwertig ins europäische Stromnetz eingebunden integriert sein will, ist ein Strommarktabkommen mit der EU unabdingbar.
> In der neuen Marktordnung (StromVG) muss die langfristige Versorgungssicherheit durch eine angemessene Inlandproduktion gewährleisten werden. Dabei haben der Erhalt und die Ausschöpfung des verbleibenden Potenzials der Wasserkraft allerhöchste Priorität. Entsprechend braucht es (Re-)Investitionsanreize.
> Die Energiesparpotenziale sind mit Anreizen noch konsequenter zu nutzen

<< zurück zur Übersichtsseite
  • Beatrice Simon-Jungi
  • Regierungsrätin
  • Münsterplatz 12
  • 3000 Bern